AMSTERDAM (Noord-Holland, Niederlande)

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QUINTESSENZ


Amsterdam ist eine meiner liebsten Städte, Punkt. Sie ist prachtvoll mit ihren Altbauten, den Grachten und den vielen Cafés, und die Leute dort wirken sehr freundlich und entspannt. Ich weiß nicht, in welche Richtung es sich beeinflusst hat: ob die generelle holländische Toleranz auf die Drogen-Liberalität, oder umgekehrt. Aber wenn es eine Stadt gäbe, in die ich ohne nachzudenken hinziehen würde, dann ist es diese gemütliche und romantische Metropole. Jeder spricht davon, wie romantisch es ist, die Straßen von Paris entlang zu schlendern. Aber ich glaube, dass diese Leute noch nie wirklich in Amsterdam gewesen sind. Paris ist monumental, ganz toll und so, aber die Menge an Stein fühlt sich für mich mehr nach Trutzburg an. Amsterdam hingegen ist schmal, charmant und bezaubernd. Sie ist das Neuschwanstein der Städte und blieb glücklicherweise im Zweiten Weltkrieg weitestgehend heile.

Amsterdam war immer die größte Stadt in den Niederlanden und wurde 1983 die holländische Hauptstadt. Mit 838.338 Einwohnern ist sie nur die 41-größte Stadt Europas, kleiner noch als Neapel, Marseille, Stockholm, Birmingham, Köln, Prag oder Brüssel. Dennoch ist sie wie jede Hauptstadt das kulturelle Zentrum der Niederlande, wobei Rotterdam wegen Europas größtem Hafen kommerziell wichter geworden ist. Dennoch kann man Konzerte der größten Stars, beliebte Musicals und extravagante Museen hier erwarten. Jemand Lust auf Marihuana-, Sex- oder Folter-Museum?

 

Amsterdam Centraal, Hauptbahnhof, central train station

 

ANKUNFT IN AMSTERDAM


Amsterdam Centraal ist groß und alt. Der Hauptbahnhof wurde 1889 eröffnet, auch wenn man es ihm innen kaum ansieht. Die Gänge sind nicht sehr einladend und meist so gedrängt, dass man das Gebäude gerne verlässt. Wenn man erst mal draußen ist, kann man die gotische bzw. Renaissance-Fassade aus Backstein sehen. Du solltest dir mal dieses Bild von1890 auf Wikipedia ansehen.

Der Hauptbahnhof von Amsterdam liegt am nördlichen Ende der Innenstadt. Zuerst muss man den eher hässlichen Bahnhofsvorplatz Stationsplein überqueeren. Glücklicherweise schafft man das in 30 Sekunden. Wenn man erst die Bus-
und Straßenbahnstationen hinter sich gelassen hat, erreicht man eine große Kreuzung. And hier fängt deine Amsterdam-Glückseligkeit endlich an – und dauert hoffentlich deinen ganzen Aufenthalt lang an. Aber du musst eine Entscheidung treffen: Willst du südlich (geradeaus) durch die Einkaufsstraßen gehen oder willst du durch die nicht ganz so kommerziellen Straßen im Osten (links)?

Selbstverständlich kannst du eigentlich auch nach Westen, aber so interessant ist es dort nicht, außer für einen Sapziergang entlang der Grachten (die die ganze Innenstadt umspannen). Oder du nimmst eine der kostenlosen Fähren in die nördlichen Vororte, was wiederum interessanter ist.

Falls du lieber mit dem Auto nach Amsterdam fährst, so ist es empfehlenswert, außerhalb zu parken und reinzufahren (P+R oder park and ride). In den engen Straßen Amsterdam zu fahren, ist nervig und wegen der vielen Fahrräder womöglich gefährlich. Außerdem kosten Parkplätze im Zentrum ein Vermögen. In der Innenstadt wird man ohnehin fast alles erlaufen – außer man mietet sich ein Fahhrad. Ich habe noch so gut wie keine Straßenbahnen oder Busse in Amsterdam benutzt.

 

Keisergracht und Westerkerk in Amsterdam

 


DAS EINKAUFENDE HERZ


Die einfachste Entscheidung ist, einfach geradeaus durch die breitere Einkaufsallee Damrak ins Stadtzentrum zu gehen. Aber die mag ich nicht so sehr wie die schmalere Fußgängerzahle westlich. Die Einkaufsstraße Nieuwendijk verläuft parallel zu Damrak, westlich oder rechts, wenn man vom Hauptbahnhof kommt. Zuerst gelangt man zu einigen Imbissen, aber auch manchen touristischen Headshops (Rauchzubehör), Coffeeshops (Verkauf von Marihuana) und Smartshops (sämtliche legale Substanzen, auch Pilze). Falls du es nicht zwingend eilig hast, etwas zu kaufen, würde ich vorschlagen, etwas zu warten. Die Preise sind fast überall sonst in der Stadt günstiger.

Schnell wird Nieuwendijk zu einer gewöhnlichen Einkaufsstraße mit vielen Bekleidungsläden, Einzelhandelsketten und einigen Käseläden – du weißt schon: Gouda, Edamer, Maasdamer, Leerdamer. Was den Deutschen ihr Brot und den Amerikanern ihr Barbeque, das ist den Holländern ihr Käse. Die Antje und so…

Sowohl Damrak und Nieuwendijk führen zu Amsterdams zentralen Platz: Dam. Dort stehen so große und bedeutende Gebäude wie der Königliche Palast, die Nieuwe Kerk, das herrliche ehemalige Postamt Magna Plaza hinterm Palast sowie das Nationaldenkmal. Aber auch Madame Tussauds, falls dich das mehr als mich interessiert.

Zum Anne-Frank-Haus muss man ebenfalls am Dam westwärts abbiegen. Nach drei Grachten stößt man auf die Westerkerk und direkt dahinter (nördlich) befindet sich das Anne-Frank-Museum.

Um den Einkauf fortzusetzen, überquert man Dam einfach und geht weiter südwärts. Es ist ungefähr dieselbe Distanz vom Bahnhof bis Dam wie von Dam zum Ende der Einkaufsstraße. Am Platz Muntplain, welcher an der südöstlichen Spitze der Einkaufsstraße auf die erste Gracht triff, beginnt schließlich der berühmte schwimmende Blumenmarkt.

Ich schlage vor, dass du nach 200 Metern südlich vom Dam von der Einkaufsstraße wegbummelst und die nächsten Seitenstraßen westlich davon erkundest. Der Begijnhof ist interessant anzusehen und auf dem Platz Spui gibt es einige nette Café und Kneipen, wo man einen Imbiss zu sich nehmen kann. Meine Empfehlung ist das Lokal De Brabantse Aap. Nicht unbedingt nur, weil die Getränke oder das Essen nett sind, sondern insbesondere wegen seiner Lage. Wenn das Wetter schön ist und man draußen einen Tisch erwischt, hat man Blick auf die Alte Lutheranerkirche, die Gracht Singel, welche bis 1585 als Festungsgraben diente, und zudem auch die neogotische Kirche De Krijtberg auf der anderen Seite der Gracht. Bedauerlicherweise fährt eine Straßenbahnlinie direkt vor dem Lokal entlang.

 

 
Damrak und Prins Hendrikkade in Amsterdam

DER ÖSTLICHE TEIL DER INNENSTADT


Falls du nicht so am Einkaufen interessiert bist – wer kann dir das verübeln? –, dann empfehle ich dir, am Hauptbahnhof nach Osten (links) abzubiegen. Dann geht man über die Brücke und in die Gasse Nieuwebrugsteeg (das ist die kleine Gasse in der Mitte des oberen Fotos). Dort kannst du dir aussuchen, welche Straße du nach Süden (rechts) nimmst. Die erste, Warmoesstraat, ist eine der ältesten in Amsterdam und beheimatet einige Kneipen, einige schwule Lederbars und einige Boutiqueläden. Die zweite,Oudezijds Voorburgwal entlang einer Gracht, weist mehr Kneipen, Restaurants, Coffeeshops, die Oude Kerk sowie viele Sexshops auf. Das berühmt-berüchtigte Rotlichtviertel Amsterdams beginn hier, ist aber noch einschlägiger am nächsten Kanal Richtung Osten, dem Oudezijds Achterburgwal. Falls du halbnackte Frauen in Fenstern sehen (oder treffen) möchtest, sollst du dorthin gehen.

Meine Empfehlung ist es jedoch, keinen dieser Wege zu nehmen, sondern durch das Sträßchen Zeedijk nördlich, dann östlich vom Nieuwebrugsteeg zu gehen (dazu musst du links am rot-weißen Haus in der Mitte des Fotos vorbeigehen). Dort kommt man an vielen netten Kneipen, Restaurants und am goldenen buddhistischen He-Hua-Tempel vorbei, welcher ein unerwarteter Zwischenstopp ist. Am Ende von Zeedijk gelangt man auf den Nieuwmarkt, einen großen Platz mit vielen Kneipen, Restaurants und dem Gebäude der ehemaligen Stadtwaage, welches wie eine kleine Festung aussieht. Falls du Glück hast, findet gerade eine Lebensmittel- oder Flohmarkt auf dem Neumarkt statt.

 

 
breite Gracht mit Booten in Amsterdam

WATERLOOPLEIN


Verlässt man den Nieuwmarkt südlich durch die Sint Antoniesbreestraat, gelangt man zum Rembrandthaus, wo der berühmte holländische Maler jahrzehntelang gelebt und gearbeitet hat. Es ist heutzutage ein Museum und du darfst raten, über wen.

Direkt hinter dem Rembrandthaus befindet sich der Platz Waterlooplein mit dem berühmtesten Flohmarkt. Der ist auch irgendwie touristisch, aber es macht viel Spaß ihn zu durchstöbern. Jeder sollte etwas finden, ohne dass er nicht mehr gehen mag. Ich habe dort mal ein süßes und buntes T-Shirt mit aufgenähtem Fuchs samt Knopfnase gekauft.
Ich wünschte, ich wäre damals nicht so sparsam gewesen und hätte mir noch ein anderes Tier-T-Shirt gekauft.

Der Freiluftbazar besteht aus etwa 300 Ständen mit neuer und gebrauchter Kleidung, einigen Antiquitäten, aber auch Ramsch und Sonderbares. Der Flohmarkt findet fast jeden Tag außer sonntags statt – obwohl viele Geschäfte in den Niederlanden auch sonntags geöffnet haben. Falls du unglücklicherweise an einem Sonntag vorbeikommst, gibt es keinen Grund zur Verzweiflung! Spring einfach in die Filiale des Second-Hand-Ladens Episode am westlichen Ende der Waterlooplain.

 


SITZEN ERÖFFNET NEUE PERSPEKTIVEN


Wie ich schon bezüglich Spui sagte, ist es auch nett, sich in ein Café mit Aussicht zu setzen. Jene entlang der Singel sind womöglich die schöneren, besonders im nördlichen Abschnitt, zum Beispiel an der breitesten Fußgängerbrücke Torensluis. Denk dran, dass ohnehin fast alles gut zu Fuß zu erreichen ist. Andererseits gibt es fast überall schöne Cafés. Schau dich einfach um.

Falls du noch immer am Blumenmarkt bist, geh einfach zur nächsten südlichen Straße, der Reguliersdwarsstraat. Die ist gesäumt von schicken Cafés und Bars – viele davon schwul-lesbisch, aber heterofreundlich. 😉

 

Bäckerei De Laatste Kruimel in Amsterdam

 

Meine Lieblingsbäckerei und Café ist das winzige De Laatste Kruimel nur wenige Schritte östlich von Spui. Es liegt ein bisschen versteckt im Langebrugsteeg 4. Aber sobald man die Kuchen, Pasteten und Quiches im Schaufenster sieht, fühlt man sich wie im Gebäckhimmel. Stell dir eine Gebäckversion der Chocolaterie im Film „Chocolat“ vor. Du wirst das Bedürfnis reinzugehen und dann die Qual der Wahl spüren. Wie ich schon schrieb, ist es winzig, aber sehr charmant, trotz oder wegen seiner Notbehelfseinrichtung aus Euro-Paletten und Kisten mit Kissen. Es wird vermutlich belebt sein, aber glaube mir, dass man nicht allzu lange auf einen freien Platz warten muss. Und wenn du wirklich Glück hast, kannst du einen Platz auf dem winzigsten Balkon über der kleinen Gracht Grimburgwal ergattern. Ungefähr 5 oder 6 Leute passen auf den dreieckigen Außenbereich.

 

Balkon von De Laatste Kruimel und Gracht Grimburgwal mit Boot

 
Nun musst du das vollständige Foto des De-Laatste-Kruimel-Balkons und dessen Aussicht ertragen.

 

Balkon der Bäckerei und Café De Laatste Kruimel oberhalb der Gracht Grimburgwal in Amsterdam
 


WAS MAN SONST NOCH TUN KANN?


Eine Menge! Falls du an Kunst interessiert bist, wirst du viele Ateliers und einige wichtige Museen finden. Das historische Amsterdam-Museum befindet sich direkt im Zentrum nördlich von Spui und Begijnhof. Im Süden des Stadtzentrums liegt die Museumplein mit dem Rijksmuseum und dem Van-Gogh-Museum für die eher klassischen Meister sowie das Stedelijk-Museum für moderne Kunst. Im Osten gibt es auch das NEMO-Wissenschaftsmuseum. Ganz zu schweigen vom Marihuana-, Sex- oder Folter-Museum.

An einem schönen Tag möchtest du bestimmt viel Zeit draußen verbringen, also geh doch südöstlich zum königlichen Zoo ARTIS und dem botanischen Garten. Übrigens gibt es doch einen Tip für den Nordwesten, nämlich die Westergasfabriek, ein ehemaliges Gaswerk, wo heute Bars und ein Kino angesiedelt sind. Ein größerer Park liegt direkt daneben.

Und wenn die Nacht hereinbricht, willst du sie wahrscheinlich in einer der vielen Bars, in einem Theater oder einer Aufführung verbringen. Oder bei einem Konzert im wunderschönen Saal Paradiso, welcher einmal eine Kirche war und 1967 von Hippies besetzt wurde. Falls dir der Sinn nach Kino steht, musst du beachten, dass viele Filme im Original mit niederländischen Untertiteln gezeigt werden. Du müsstest also schauen, ob du einen Film in einer Sprache findest, die du verstehst. Das Kino, wo man unbedingt hingehen muss, ist das Tuschinski nur 50 Meter vom Muntplein und dem Blumenmarkt entfernt. Für mich ist das Tuschinski (Foto weiter unten) eines der eindrucksvollsten Gebäude in Amsterdam. Die seltene und wunderbare Mischung aus Amsterdamer Schule, Jugendstil und Art déco zeigt sich außen wie innen. Ich bewundere es jedes Mal, wenn ich davor stehe oder ins Foyer gehe.

 

Mühle Molen de Otter im Westen Amsterdams
 


EMPFEHLUNG


Es gibt unglaublich viel in Amsterdam zu erkundschaften und fast jede Ecke im Zentrum ist alt und hübsch. Meine Empfehlung ist, nachts mit dem Fahrrad durch die Grachten und Gassen zu fahren. Für gewöhnlich ist es ziemlich ruhig um diese Zeit und sehr, sehr romantisch.

Falls du dort hinziehen möchtest, solltest du eine Arbeit finden, die genug Geld einbringt, denn die Mieten in Amsterdam sind ziemlich teuer. Aber wer wird sich beschweren, wen man in einer hinreißenden Stadt in einem hübschen Altbau leben kann?

 


KARTE


 


WEITERE FOTOS


Westerdokstraat in Amsterdam Imbissstand Butch & Dutch Worst Hauptbahnhof Amsterdam Centraal & Stationsplein a canal in Amsterdam eine Gracht in Amsterdam zum Sonnenuntergang Montelbaanstoren, Gracht in Amsterdam

Kino Tuschinski in Amsterdamschöne Beurspassage in Amsterdameine sonnige Gasse in AmsterdamKneipe De Sluyswacht in AmsterdamSint Nicolaaskerk in Amsterdam

 

 

AMSTERDAM (Noord-Holland, Netherlands)

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THE GIST


Amsterdam is one of my most favourite cities, full stop. It is gorgeous with the old buildings, the cannels and the many cafés, and the people seem very friendly and relaxed. I don’t know which influence which: the general Dutch tolerance their liberality with drugs or vice versa. But if there was one city I’d move to without thinking twice, it’s this cozy and romantic metropolis. Everyone talks about how romantic it is to stroll down the streets of Paris. But I think those people have never really been to Amsterdam. Paris is monumental, great and all that, but the amount of stone feels like a bastion to me. Amsterdam on the other hand is narrow, charming and enchanting. It’s the Neuschwanstein of cities and remained rather untouched by World War II, fortunately.

Amsterdam was always the biggest city in the Netherlands and became the Dutch capital in 1983. With 838.338 inhabitants it’s only the 41st biggest city in Europe, smaller even than Naples, Marseille, Stockholm, Birmingham, Cologne, Prague or Brussels. Yet, as any capital, it is the cultural centre of the Netherlands, while Rotterdam has become more important in commerce thanks to Europe’s biggest port. But it’s still Amsterdam where you can expect the biggest stars in concert, popular musicals and extravagant museums. Marihuana, Sex or Torture Museum anyone?

 

Amsterdam Centraal, Hauptbahnhof, central train station

 

ARRIVING IN AMSTERDAM


Amsterdam Centraal is big and old. It was opened in 1889, though the inside doesn’t quite look like it. The passenger tunnels are not too inviting and usually so busy that you’ll gladly escape the building. Once outside you can see the great Gothic/Renaissance Revival facade made of brick. You should have a look at a picture from 1890 on Wikipedia.

Amsterdam central station is situated on the northern end of the city centre. First you have to cross the rather ugly Stationsplein [„plein“ means square]. Luckily you’ll have made it in 30 seconds. Once you’ve passed by bus and tram stops, you’ll reach a big crossing. And that’s where you Amsterdam bliss will finally start—and hopefully continue during your stay there. But there is a choice you have to make: Do you want to walk south (straight ahead) through the proper shopping streets, or do you want to the not so commercial streets to the east (left)?

Of course, technically you can also turn west, but it’s not that interesting there, except for a walk along the canals (which are all around the city centre). Or you take one of the free ferries to the northern suburbs, which in turn is more interesting.

In case you prefer to go to Amsterdam by car, it’s recommendable to use park and ride (P+R) services. Driving in the narrow streets of Amsterdam is unnerving, maybe even dangerous with all the bicycles. Plus parking in the centre costs a fortune. You will walk through the pedestrian city centre, anyway—unless you rent a bike. I hardly ever took a tram or a bus in Amsterdam.

 

Keisergracht und Westerkerk in Amsterdam

 


THE SHOPPING HEART


The easiest choice is to walk straight ahead into the centre through the broader shopping avenue Damrak. But I don’t like this one as much as the smaller pedestrian area west. The shopping street Nieuwendijk [new embankment] runs parallel to Damrak’s west, or your right coming from central station. First you will pass by snack shops, but also many touristy headshops (smoking paraphernalia), coffee shops (selling Marihuana) and smartshops (selling any kind of legal substances, even magic mushrooms). Unless you aren’t in a rush to buy something right away, I’d suggest you wait. Prices will be lower in almost any other part of the city.

Soon Nieuwendijk will turn into a regular shopping street with many clothing stores, retail chains and some cheese shops—you know, Gouda, Edam, Maasdam, Leerdamer. What bread is to Germans, and BBQ to Americans, cheese is to the Dutch.

Both Damrak and Nieuwendijk lead up to Amsterdam’s central square: Dam [dyke or embankment]. That’s where some very huge and important buildings are: the Royal Palace, the Nieuwe Kerk (new church), the exquisite former post office Magna Plaza behind the Palace, and the National Monument. But also Madame Tussauds, in case you’re more interested in that then me.

To get to the Anne Frank House, it’s also at Dam where you have to turn west. After three canals there is Westerkerk [west church], and right behind it (north) you’ll find the Anne Frank museum.

For more regular shopping you simply continue your way south crossing Dam. It’s roughly the same distance from central station to Dam as it is from Dam the end of the shopping street—more or less. At Muntplein [coin square], which is the south-eastern tip of the shopping streets meets the first canal, that’s where the famous swimming flower market is.

I suggest you stray a little from the shopping street 200 metres south of Dam and explore the next couple of streets to the west a little. Begijnhof is interesting to see, and at the square Spui you will find many nice cafés and pubs to have a snack. I’d suggest a place called De Brabantse Aap—not for their drinks and food are quite nice, but because of the location. If the weather is fine and you get a table outside, you’ll have a look at the Oude Lutherse Kerk [old Lutheran church], the canal Singel, which was the city moat until 1585, and then also at the Neo-Gothic church De Krijtberg on the other side of the canal. Unfortunately a tram line runs right in front of the café.

 

 
Damrak und Prins Hendrikkade in Amsterdam

THE EASTERN PART OF THE CENTRE


If you’re not so much interested in shopping—and who can blame you for that?—then I’d recommend you turn east (left) at the central station, cross the bridge and walk into the alley Nieuwebrugsteeg [new bridge alley] (that’s the small alley in the middle of above photo). Once there you can choose which of the streets heading south (right) you turn into. The first one, Warmoesstraat [chard street], is one of the oldest in Amsterdam and has a lot of pubs, a few gay leather bars and a few boutique shops. The second one, Oudezijds Voorburgwal [old side front bastion wall] along a canal, has more pubs, restaurants, coffee shops, the Oude Kerk [old church] and quite many sex shops. The (in)famous red-light district of Amsterdam starts here, but is most prominent along the next canal east of it, the Oudezijds Achterburgwal [behind bastion]. If you care to see (or meet) half-naked women in windows, that’s where you should be heading.

My suggestion, though, is to take neither ways, but to walk down Zeedijk [sea dyke] north and then east of Nieuwebrugsteeg (you have to pass left of the red-and-white house in the middle of above picture). There you pass by many nice pubs, restaurants and the golden Buddhist He Hua Temple, which makes for an unexpected stop. At the end of Zeedijk is Nieuwmarkt [new market], a big square with many pubs and restaurants, and with the Weigh House, which looks like a tiny fortress. If you’re lucky there will be a food or flea market on Nieuwmarkt as well.

 

 
breite Gracht mit Booten in Amsterdam

WATERLOOPLEIN


Walking through Sint Antoniesbreestraat at the southern side of Nieuwmarkt, you will get to the Rembrandthuis, where the famous Dutch painter lived and worked for decades. It’s a museum now—guess about who.

Right behind Rembrandt’s house is the Waterlooplein [remember what plein means?] with the most famous flea market. It’s kind of touristy as well, but so much fun to browse through. Everyone should find something they cannot leave without. I once bought a very cute and colourful t-shirt there with a fox sewn on, complete with a button nose. Now I wish I hadn’t been thrifty and bought some other animal t-shirts as well.

The outdoor bazaar consists of around 300 stands of second-hand and new clothes, some antiques, but also a lot of junk and oddities. The flea market takes place almost every working day, except on Sundays—though many shops in the Netherlands are open on Sundays, too. If unfortunately you pass by on a Sunday, don’t despair! Just pop into the second-hand store Episode at the western end of Waterlooplain.

 


SITTING DOWN GIVES YOU A NEW PERSPECTIVE


Like I said about Spui, it’s nice to sit down in a café with a view. The one’s along Singel might be among the nices—especially in the northern part, e.g. at one of the widest pedestrian bridges, Torensluis [tower lock]. Remember, almost everything is within walking distance. But then there are nice café almost everywhere. Just have a look around.

If you are still at the flower market, simply head to the next street in the south, Reguliersdwarsstraat. It’s full of nice café and bars, many of them gay, but straight-friendly. 😉

 

Bakery De Laatste Kruimel in Amsterdam

 

My most favourite bakery and café is the tiny De Laatste Kruimel [the last crumbs] just a few steps east of Spui. It’s a little hidden at Langebrugsteeg 4. But once you see the pies and cakes and quiches in the windows, you will feel in pastry heaven. Think of a pastry version of the chocolaterie in the movie „Chocolat“. You’ll have the urge to go in and then feel spoilt for choice. As I said, it’s tiny, but very charming despite—or because of—it’s make-shift furniture of euro-pallets and boxes with cushions. It will probably be busy, but trust me, waiting for a free seat shouldn’t take too long. And if you’re really really lucky, you will get a seat on the tiniest of balconies over the tiny canal Grimburgwal. About 5 or 6 people can sit on this triangular space outside.

 

Balkon von De Laatste Kruimel und Gracht Grimburgwal mit Boot

 
You will now have to stand the full photo of De Laatste Kruimel’s balcony and its view.

 

balcony of bakery and café De Laatste Kruimel over the canal Grimburgwal in Amsterdam
 


WHAT ELSE IS THERE TO DO?


A lot! If you’re interested in art, there are many studios and some important museums. The historical Amsterdam Museum is right in the city centre just north of Spui and Begijnhof. In the south of the city centre is the Museumplein with the Rijksmuseum [national museum] and the Van Gogh Museum for the more classical masters and the Stedelijk Museum for modern art. In the east is the NEMO Science Museum. Not to mention again the Marihuana, Sex or Torture museums.

On a fine day you’d probably spend more time outside, so head to the southeast for the royal zoo ARTIS and the Hortus Botanicus, a botanical garden. By the way, one tip in the north-west is Westergasfabriek, a former gasworks factory, where there are bars and a cinema nowadays, and a bigger park next to it.

And when the night comes, you probably want to spend the night at one of the many bars, at a theatre, show or at a concert in the beautiful venue Paradiso, which used to be a church and was squatted in 1967 by hippies. If you feel like going to see a movie, they are usually in the original language (with Dutch subtitles). So chances are high you’ll find a movie you’ll understand. And the cinema to go to is Tuschinski 50 metres away from Muntplein and the flower market. For me, Tuschinsky (photo further below) is one of the most impressive buildings in Amsterdam, because of its rare, but beautiful mix of Amsterdam School, Art Nouveau and Art Deco on the outside as well as the inside. I’m in awe everytime I stand in front of it or go into the lobby.

 

Mühle Molen de Otter im Westen Amsterdams
 


RECOMMENDATION


There is incredibly much to scout in Amsterdam, and almost every corner in the centre is old and beautiful. My recommendation is to bike through the canals and alleys at night. Usually streets are rather quite at that time, but very very romantic.

If you want to move here, make sure that you find a job that pays enough, because rents are rather high in Amsterdam. But who can blame them when you can live in such a lovely city in beautiful old buildings?

 


MAP


 


MORE PICTURES


Westerdokstraat in Amsterdam food stand Butch & Dutch Worst Amsterdam Central station & Stationsplein a canal in Amsterdam a canal in Amsterdam at sunset Montelbaanstoren, Canal in Amsterdam

cinema Tuschinski in Amsterdambeautiful Beurspassage, passageway in Amsterdaman sunny alley in AmsterdamPub De Sluyswacht in AmsterdamSint Nicolaaskerk in Amsterdam

 

 

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